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Die Soziologie der Mitgliedschaft legt einen besonderen Anschnitt an die Untersuchung der klassischen soziologischen Grundbegriffe Rolle, Status, Erwartungen und soziale Gruppe. Er besteht darin, dass sie im Hinblick auf die Strukturbestandteile sozialer Systeme zu untersuchen sind. Der Begriff der sozialen Gruppe wird jedoch nicht als eine eigene Ebene in der Problemstufenordnung der Mitgliedschaftssoziologie Gesellschaft, Organisation und Interaktion eingeordnet.  Gruppen bilden sich teilsystem- und organisationstypisch. Sie können die Teilsysteme und das Organisationssystem auch übergreifen. Die Gruppensoziologie motivierte zu einer mitgliedschaftstheoretischen Resystematisierung, da soziale Gruppen durch besondere Mitgliedschaftsbedingungen selbstdeterminiert sind. Der Text enthält einen Teil, der den Kommunikationsbegriff neu fasst. Dabei geht er von einer systemtheoretischen und sprechakttheoretisch-semantischen Grundlegung aus, die reflexive Intentionen in die Rahmenanalyse von Kommunikation einbezieht.
Der Band führt in zentrale Grundbegriffe der Soziologie ein, die dem Soziologiestudenten eine Orientierung für die Beobachtung von Kommunikation und Mitgliedschaft  bereitstellen. Er wertet soziologisches Wissen aus und führt die Kommunikation mit der Tradition des Faches fort.

 

 

 

 

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Gerhard Preyer

Rolle, Status, Erwartungen und soziale Gruppe

 

Vorbemerkung

I Was heißt Soziologie?

1. Zum Entstehungszusammenhang der Soziologie

2. Durkheims Begriff der moralischen Gemeinschaft
3. Merkmale des sozialen Universums

 

II Strukturelle Bestandteile
sozialer Systeme

1. Struktur
2. Rolle
3. Status
4. Erwartungen
5. Gruppe als soziales System
6. Soziale Situation

 

III Interaktion, Kommunikation,
soziale Netzwerke

1. Die Unzulänglichkeit der Kommunikation
2. Einfache Interaktionssysteme
3. Zur sozialen Netzwerkanalyse

 

Personenverzeichnis
Sachverzeichnis
Literatur

 

 

 

 

 

VS Verlag Sozialwissenschaften, Wiesbaden
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